Eine feldbereite Rothuhn-Aufnahme zum Lokalisieren von Ketten, Testen der Ruftechnik oder zum Auffrischen des charakteristischen scharfen Lachen-Rufes vor einer Jagd.
Mit rund 34 cm Länge ist Chukarhuhn (Alectoris chukar) ein bodenlebender Jagdvogel: sauber graubeige mit kräftig schwarz gebänderten weißen Flanken, rotem Schnabel und roten Beinen. Es klammert sich an trockene, felsige Hänge, Terrassen und steinige Buschfluren.
Sein lauter, beschleunigender „tschak-tschak-tschukar“-Chor hallt über trockene Hänge. Es frisst Samen, Blätter, Triebe und Insekten, vom trockenen Boden gescharrt. Es lebt in Ketten, die lieber bergauf laufen und erst im letzten Moment auffliegen. Eng an Ackerland und Buschwerk gebunden, spiegelt sein Schicksal seit jeher das der traditionellen Mischlandwirtschaft Europas wider.
Das Rothuhn ist heimisch in einem breiten Bogen von der Turkei und dem Kaukasus durch den Mittleren Osten, Iran und Zentralasien bis zu den westlichen Himalaya-Regionen, wo es unter nationalen Wildschutzbestimmungen unterschiedlicher Strikte verfolgt wird (zum Beispiel existieren geregelte Jagdzeiten in Tadschikistan). Es ist nicht heimisch in Nordamerika, aber nach Gross-Aussetzungen in der früheren bis mittleren 20. Jahrhundert ist es nun ein fest etabliertes, beliebtes Hochland-Jagdwild in den westlichen USA (namentlich Nevada, Oregon, Idaho und Washington) und Teilen Westkanadas, mit von Bundes- und Provinzbehorden gesetzten Jagdzeiten und Abschussquoten. Da Bestimmungen im Heimatgebiet viel weniger einheitlich dokumentiert sind als die gut verwalteten USA/Kanada-Jagdzeiten, sollten lokale Bestimmungen überall uberprüft werden, wo Jagd ausgeübt wird; siehe unsere umfassende Länderübersicht.