Professionell aufgenommene Saatgans-Vokalisationen für Gänserufer und Lockvogelschützen, von Kontaktrufen bis zu Schwarmgeräuschen.
Blässgans (Anser albifrons) ist ein großer Gänsevogel aus der Familie der Anatidae von rund 72 cm — wobei Altvögel eine weiße Stirnblesse über dem Schnabel und kräftige schwarze Bauchbänderung tragen. Es äst auf offenem Ackerland, Stoppeln und feuchtem Grasland und ruht auf Sümpfen und in Ästuaren.
Die Trupps unterhalten ein hohes, lachendes „kju-ju-ju“-Kläffen, das meilenweit trägt. Es weidet Gras und Klee und liest ausgefallenes Korn und Kartoffeln von abgeernteten Feldern. Hochgradig gesellig, zieht und frisst sie in großen, lärmenden Trupps und ruht gemeinschaftlich. Überwinternde Trupps sind ein Kennzeichen der europäischen kalten Jahreszeit und wechseln zwischen nördlichen Brutgebieten und den milderen Feldern des Südens.
Die Saatgans wird je nach Unterart und Region völlig unterschiedlich behandelt. Die grönländische Unterart (Anser albifrons flavirostris) ist in Schottland, Wales und Nordirland vollständig geschützt und unterliegt seit den frühen 1980er Jahren in der Republik Irland einem Jagdmoratorium aufgrund eines starken Bestandsrückgangs; auf ihren Brutplätzen in Grönland im Spätsommer und Herbst bleibt sie formal jagdbar, wird dort aber kaum bejagt. Die größere europäisch-sibirische Unterart (nominate albifrons) ist eine viel häufigere, separate Population, die in Kontinentaleuropa und Russland reguliert bejagt wird. In den USA ist die Blauaugans (Greater White-fronted Goose) eine separate Population, die unter Migratory Bird Treaty Act-Regeln als Standard-Wildgeflügel behandelt wird. Da "legal jagdbar" stark von Population und Land abhängt, lesen Sie bitte unseren Länder-für-Länder-Haftungsausschluss, bevor Sie diese Rufe zur Jagd statt zum Scouting, zur Feldbestimmung oder zum Lockvogeltraining nutzen.