Ein echter Langzug-Vogel unter europäischen Enten, verbringt die Knäkente ihre Winter in Afrika und Südasien und ist in Europa nur kurz jährlich präsent. Diese Aufnahmen zeigen die charakteristische trockene Knatterruf des Erpels.
Ein Entenvogel aus der Familie der Anatidae von etwa 39 cm, ist Knäkente (Spatula querquedula) unverkennbar — wobei das Prachtmännchen einen auffälligen weißen Sichelstreif hinter dem Auge trägt. Auf dem Durchzug sucht es überschwemmte Wiesen und flache Süßwassersümpfe auf.
Das bizarre trockene, knatternde Schnarren des Männchens hat ihm den Ruf der seltsamsten Entenstimme eingebracht. Es nimmt kleine Samen und Wasserwirbellose, von der Oberfläche und aus flachem Schlamm geseiht. Ungewöhnlich unter ihren Verwandten ist sie Sommergast und überwintert tief in Afrika. Ihre weitstreifenden Bestände verbinden die Brutseen Nordeuropas mit den Winterquartieren des Mittelmeers und Nordafrikas.
Die Knäkente ist als jagdbares Wildnis in der EU-Vogelschutzrichtlinie (Anhang II) in mehreren Mitgliedstaaten gelistet und wird auch in Teilen ihres afrikanischen und südasiatischen Überwinterungsgebiets gejagt, aber da sie später brütet und früher Europa verlässt als die meisten Enten, schränken viele Länder die Jagdzeit oder schließen die Saison um ihre Hauptzugzeiten ein, um das Erlegen von Vögeln während Brutperiode zu vermeiden, wie von der Richtlinie gefordert. Der Erhaltungsstatus der Art wird auf paneuropäischer Ebene als ungünstig bewertet, obwohl die globale IUCN-Listung Least Concern ist, und Jagddruck wurde als ein mitwirkender Faktor in einigen rückläufigen Populationen neben Habitatverlust identifiziert – daher sind Jagdbestimmungen tendenziell konservativer und eng an Migrationszeitpunkt für diese Art gebunden als für häufige Stoßenten wie Stockente oder Krickente. Jagdzeiten und Legalität unterscheiden sich erheblich zwischen Ländern und sind leicht falsch zu verstehen für einen Vogel mit so kurzem Fenster in jedem Verbreitungsgebiet – daher bestätigen Sie die aktuellen lokalen Vorschriften vor der Jagd; weitere Informationen finden Sie in unserem vollständigen Länder-für-Länder-Hinweis.